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Transparenz für beide Seiten

Die gesetzliche Verpflichtung, Arbeitszeiten in einem bestimmten Umfang aufzuzeichnen, trifft den Arbeitgeber. Dieser kann jedoch die Zeiterfassung dem einzelnen Mitarbeiter übertragen. In der Praxis schreiben oder stempeln also zunächst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bevor die Daten zur Zeiterfassung im Agrarbüro oder Lohnbüro weiter verarbeitet werden.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen zur richtigen Führung der Arbeitszeitnachweise anleiten. Sie müssen auch dafür sorgen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die erforderlichen Fristen einhalten. Die Aufzeichnungen müssen vollständig und richtig sein und müssen rechtzeitig im Agrarbüro vorliegen - nach dem Mindestlohngesetz zum Beispiel innerhalb von sieben Tagen.

Zeiterfassung sollte transparent sein, das heißt beide Seiten kennen die Daten und können Einsicht nehmen. Werden die Daten nach der Erfassung auf einem Stundenzettel elektronisch weiterverarbeitet, wie zum Beispiel mit einer Excel-Liste, sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wöchentlich oder monatlich einen Ausdruck erhalten. Bei Stundenzetteln wird allgemein empfohlen, diese von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer unterschreiben zu lassen.

Arbeitszeiterfassung ist unter Umständen ein sensibles Thema. Wie viele Angaben können und dürfen verlangt werden? Der Gesetzgeber schützt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor zu starker Überwachung. Hier sind Chefin und Chef gefordert, die Balance zwischen notwendiger und rechtlich erlaubter Datenerhebung einerseits und zu starker Überwachung und Kontrolle andererseits zu wahren und das Thema Arbeitszeiterfassung im Betrieb zu kommunizieren. Das gilt insbesondere dann, wenn elektronische Zeiterfassungssysteme eingeführt werden.

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