02. 07. 2012

Wenn das Arbeitsverhältnis endet

Wenn ein auf Dauer angelegtes Arbeitsverhältnis beendet werden soll, kommen ein Auflösungsvertrag oder eine Kündigung in Betracht. Hier spielen die Vorgaben des Arbeitsrechts eine wichtige Rolle. Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfristen.

Grundsätzlich wird zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Kündigung unterschieden. Die Kündigungsgründe "Verhaltensbedingte Kündigung", "Betriebsbedingte Kündigung" und "Personenbedingte Kündigung" sind im Rahmen der sozialen Rechtfertigung einer ordentlichen Kündigung nach den Regeln des Kündigungsschutzgesetzes von Bedeutung.

Ein Aufhebungsvertrag wird geschlossen, wenn beide Parteien das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen beenden wollen. Auch Aufhebungsverträge müssen schriftlich abgeschlossen werden. Ein Aufhebungsvertrag kann Vor- und auch Nachteile für beide Vertragsparteien in sich bergen. Lassen Sie sich unbedingt im Vorfeld rechtlich beraten!

Kündigung in der Probezeit
In der Probezeit kann gem. undefined§ 622 BGB mit einer Frist von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen von beiden Seiten gekündigt werden. Weitere Informationen zur Probezeit auf undefinedWikipedia > Probezeit

Achtung! Fehler bei Kündigungen können finanzielle Folgen haben. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie Fragen zur Kündigung haben. Ansprechpartner ist Ihre Rechtsberatung.

ABMELDUNGEN
Wird das Arbeitsverhältnis beendet, müssen die folgenden Stellen informiert werden:

  • Krankenversicherung als Einzugsstelle für die Sozialversicherungen
  • Finanzamt als zuständige Stelle für das Lohnsteuerabzugsverfahren
  • Institution, an die vermögenswirksame Leistungen gezahlt werden
  • Minijob-Zentrale als zuständige Institution für geringfügig Beschäftigte und Einzugsstelle für Sozialversicherungen und pauschale Lohnsteuer
  • Arbeitsagentur in bestimmten Fällen, zum Beispiel bei der Beschäftigung von ausländischen Saison-Arbeitskräften

     

ZEUGNIS
Der Arbeitnehmer - egal ob sozialversicherungspflichtig oder Minijobber - hat Anspruch auf ein Zeugnis. Man unterscheidet zwischen folgenden Zeugnisarten:

  • Einfaches Zeugnis
  • Qualifiziertes Zeugnis
  • Zwischenzeugnis
  • Berufsausbildungszeugnis
  • Praktikums-, Ferien-, Aushilfs- und Nebenjobzeugnis

Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf ein Zeugnis. Umfassende Informationen finden Sie zum Beispiel bei www.wikipedia.de > Stichwort „Arbeitszeugnis“.

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