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26. 09. 2018

Sperrfristen beachten

Die neue Düngeverordnung bringt wichtige Termine mit sich, die im November eingehalten werden müssen. Insbesondere sind die Sperrfristen für Düngemittel mit wesentlichem Gehalt an Stickstoff (z.B. Gülle, Gärsubstrate, Bioabfall-Gärsubstrate, Jauche, Geflügelmist und Geflügelkot, mineralische Stickstoffdünger) zu beachten.

Die Landwirtschaftskammer informiert ausführlich über die neue Düngeverordnung.

Hier finden Sie speziell Hinweise zu den aktuellen Sperrfristen: undefinedInformation Sperrfristen

Beachten Sie auch die undefinedVorschriften zur Düngebedarfsermittlung.

Bei Fragen zur neuen Düngeverordnung wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Betriebsberatung oder finden Sie Ihre Ansprechpartnerin oder ihren Ansprechpartner in Ihrer Beratungsregion über die Übersichtskarte undefinedBeratungregionen.   

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Stichtag 31. März nicht vergessen!

©Stefan_Thiermayer - Fotolia.com

Nährstoffvergleich gerechnet, Gülleabgabe und Gülleaufnahme aus dem Ausland und anderen Bundesländern gemeldet, Daten ins Meldeprogramm eingegeben?

Der 31. März jeden Jahres ist ein wichtiger Stichtag für die Dokumentation der Düngung des vergangenen Düngejahres.

Die Wirtschaftsdüngernachweisverordnung NRW schreibt vor, dass jeder Inverkehrbringer von Wirtschaftsdünger alle Mengen, die er an andere Betriebe abgegeben hat, per Internet über das Meldeprogramm Wirtschaftsdünger NRW melden muss.

Die Meldungen für Lieferungen eines Kalenderjahres sind bis spätestens zum 31. März des Folgejahres in die Datenbank einzugeben. Jeder Abgeber kann eine Meldevollmacht erteilen und die Eingabe der Abgabemeldungen durch Dritte, zum Beispiel Lohnunternehmer, aufnehmende Betriebe oder Berater durchführen lassen. Bitte beachten Sie, dass durch eine freiwillig eingegebene Aufnahmemeldung des aufnehmenden Betriebes nicht die Meldepflicht des Abgebers erledigt ist.

Niemals ohne Lieferschein
Für alle überbetrieblichen Verwertungen von Wirtschaftsdünger sind ein Lieferschein und eine Meldung zu erstellen. Abgeber, Aufnehmer und Beförderer benötigen jeweils ein Exemplar des Lieferscheins für ihre Unterlagen.

Zu empfehlen ist, alle Abgaben nach Abschluss der Lieferung innerhalb eines Monats im Meldeprogramm einzugeben und direkt den erforderlichen Lieferschein ohne zusätzlichen Aufwand mit dem Programm zu erstellen. So haben Sie die Abgabemeldung sowie die Erstellung des Lieferscheins in einem Arbeitsgang erledigt. Wer im vergangenen Jahr alle Wirtschaftsdüngerabgaben so dokumentiert hat, muss jetzt keine Abgabemeldungen mehr eingeben.

Wer allerdings seine Lieferscheine per Hand oder mit einer eigenen Software erstellt hat, hat nun noch die Meldepflicht zu erfüllen. Alle im Kalenderjahr 2018 erfolgten Abgaben von Wirtschaftsdünger und Stoffen, die Wirtschaftsdünger enthalten, sind bis Ende März 2019 über das Meldeprogramm Wirtschaftsdünger NRW zu erfassen. Stellen Sie sicher, dass die Inhalte der Abgabemeldung mit denen Ihres Lieferscheins übereinstimmen.

Im Juni 2019 werden wieder alle, die Wirtschaftsdünger aufgenommen haben, per Post über ihre Aufnahmen aus dem Kalenderjahr 2018 informiert. Falls Sie Wirtschaftsdünger aus NRW exportiert haben, achten Sie deshalb beim Eingeben der Abgabemeldungen insbesondere darauf, dass Name und Anschrift Ihres aufnehmenden Betriebes in einem anderen Bundesland oder im Ausland vollständig und richtig sind.

Nicht fristgerechte, nicht richtige und fehlende Abgabemeldungen sind Verstöße gegen die Vorschriften der WDüngNachwV NRW, die als Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern geahndet werden können. Deshalb werden alle wirtschaftsdüngerabgebenden Betriebe noch einmal auf die Rechtslage hingewiesen und aufgefordert, ihre Meldungen für das Kalenderjahr 2018 fristgerecht bis spätestens zum 31. März 2019 zu erledigen.

Importe melden
Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass die in 2018 aus einem anderen Bundesland oder dem Ausland importierten Wirtschaftsdüngermengen auch bis spätestens zum 31. März 2019 vom Aufnehmer in NRW zu melden sind. Falls Sie Dünger aus dem Ausland oder einem anderen Bundesland aufgenommen haben, teilen Sie dies bitte per Papierformular oder Eingabe über www.landwirtschaftskammer.de mit. Das Formular und den Link zum Meldeprogramm finden Sie direkt auf der Internetseite (Im Fokus > Meldepflicht Wirtschaftsdünger).

Bagatellgrenze 200 m³/t
Ein Betrieb, der in der Summe pro Kalenderjahr nicht mehr als 200 m³/t Frischmasse abgibt, aufnimmt und/oder befördert, ist nicht gesetzlich verpflichtet, Wirtschaftsdüngerabgaben und -importe zu melden. Freiwillig können diese Meldungen aber natürlich gemacht werden.

Auch die zu erstellenden Nährstoffvergleiche für das vorangegangene Düngejahr müssen bis zum 31. März in Ihrem Betrieb vorliegen. Alle Wirtschaftsdüngerabgaben und -aufnahmen des vergangenen Düngejahres sind mit entsprechender Tonnage und Nährstofffracht im Nährstoffvergleich auszuweisen.

Der 31. März ist also wie jedes Jahr ein wichtiger Stichtag: Warten Sie nicht bis zu diesem Tag, sondern fangen Sie spätestens jetzt an, Ihre Abgabemeldungen über das Meldeprogramm Wirtschaftsdünger NRW einzugeben, Importe zu melden und den Nährstoffvergleich zu erstellen und somit Ihre betrieblichen Unterlagen zu vervollständigen.
Diese sind im Falle einer Betriebsprüfung vorzulegen. Hilfestellungen erhalten Sie, falls erforderlich, bei der für sie zuständigen Kreisstelle der Landwirtschaftskammer NRW.

Franziska Becker, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

undefinedWeitere Informationen (Externer Link)

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29. 08. 2017

Wirtschaftsdüngerabgabe bis 31. März melden

Foto: Stefan Thiermayer - Fotolia.com

Die Wirtschaftsdüngernachweisverordnung (WDüngNachwV NRW) schreibt vor, dass jeder Inverkehrbringer von Wirtschaftsdünger die Abgabe per Internet im Meldeprogramm Wirtschaftsdünger NRW melden muss. Vorgeschrieben ist, dass die Meldungen für Lieferungen eines Kalenderjahr bis spätestens 31. März des Folgejahres in die Datenbank eingegeben werden müssen.

Nicht zeitgerechte Abgabemeldungen sind Verstöße gegen die Vorschriften der WDüngNachwV NRW, die als Ordnungswidrigkeiten mit Geldbußen geahndet werden können.

Weitere Informationen: undefinedMeldepflicht Wirtschaftsdünger (Externer Link)