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29. 09. 2014

Daten weg - was nun? Datensicherung ist Pflicht!

© Joachim Wendler - Fotolia.com

Für einen unerwünschten Datenverlust gibt es viele Gründe: Hardware-Schäden, Diebstahl, Schadprogramme wie Viren, Würmer oder Trojanische Pferde, Hackerangriffe, versehentliches Überschreiben oder Löschen der Daten, logische Fehler innerhalb der Daten.

Der Daten-Gau kann jederzeit zuschlagen. Eine Datenrettung ist meist nur sehr schwierig oder gar nicht mehr möglich. Da hilft nur eine regelmäßige Datensicherung, ein sog. Backup, d.h. eine Sicherheitskopie der Daten.

Welche Daten sollen gesichert werden?

  • Anwendungsdaten: Alle selbst produzierten Dateien ( z. B. Texte, Bilder, Tabellen, Dokumente), inklusive der aus dem Internet geladenen Dateien.
  • Dateien des Betriebssystems und der installierten Programme müssen aufgrund der Original-CDs nicht zwingend gesichert werden.
    Ausnahme: Umfangreiche, individuelle Anpassungen des Betriebssystems /     der Programme, die wiederum Dateien erzeugen (z.B. Konfigurationseinstellungen).

Speichermedien - Speicherort:

  • Externe Festplatte mit USB-Anschluss
  • DVD, CD-Rom, USB-Sticks und Speicherkarten (Nachteil: geringere Speicherkapazität)
  • Online Sicherung (Datensicherung über das Internet): meist kostenpflichtig auf Datenspeichern eines Internetanbieters. Notwendige Prüfung: Übertragungsgeschwindigkeit; Gewährleistung von Vertraulichkeit; Größe des Speicherplatzes; Trennung zu anderen Kundendaten; Einhaltung von Sicherheitsstandards.

Speichermethoden – Womit und wie wird gesichert?
Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen:

  • Vollsicherung: Sicherung des gesamten Datenbestandes.
  • Differentielle Sicherung: Alle Änderungen, die seit der letzten Vollsicherung  erfolgt sind.
  • Inkrementelle („schrittweise“) Sicherung: Enthält alle Änderungen, die seit der letzten Sicherung  (Vollsicherung oder inkrementelle Sicherung) erfolgt sind.
  • Abbildsicherung (Image-Sicherung): Sicherung des kompletten Datenträgers (meist Festplatte) oder ganzer Partitionen (logische Laufwerke).

Im privaten Bereich kann mit einfachen Mitteln die Datensicherung von Hand in Form einer manuellen Kopie der betreffenden Dateien auf den mobilen Datenträger (z.B. Festplatte) erfolgen. Alternativ können neben der Online-Sicherung im Internet auch kostenlose oder kommerzielle Backup-Software hierfür genutzt werden. Praktisch ist auch die Nutzung des eigenen Betriebssystems. In den Windows-Betriebssystemen ist z.B. ein Sicherungsprogramm integriert, mit dem sich vollständige oder ausgewählte Datensicherungen automatisch durchführen lassen.

Sinnvoll ist eine stufenweise Sicherung. Erst eine Vollsicherung, danach zeit- und platzsparende Zuwachssicherungen, also nur noch Speicherung der Dateien, die geändert wurden oder neu hinzugekommen sind. Nach dem Sicherungsvorgang ist der Wechseldatenträger auf jeden Fall getrennt vom PC aufzubewahren, am besten in einem anderen Raum.

Datenrettung
Sind die gelöschten oder beschädigten Daten nicht mit dem Datensicherungs- programm wieder herstellbar, können sogenannte "Datenretter" evtl. noch hilfreich sein. Verschiedene Softwarehersteller bieten dazu Programme (auch kostenlos) an. Wenn Sie selbst damit nichts retten können, gibt es Firmen, die Daten im Speziallabor rekonstruieren können. Das kann allerdings ziemlich teuer werden, so dass vorher zu klären ist, ob sich der Aufwand lohnt.

Autor: Thomas Weßling, IT-Sicherheit Landwirtschaftskammer NRW

Überspannungsschäden

Wenn der Blitz einschlägt, kann dies den Computer und das Telefon beschädigen. Eine fatale Situation: E-Mail versenden oder telefonieren ist nicht mehr möglich – man ist sozusagen von der Außenwelt abgeschnitten. Diese Schäden können vermieden werden:

  • Die einfachste und billigste Lösung ist es, die Stecker des Computers und der Telefonanlage aus der Steckdose zu ziehen. Das macht aber Mühe und kann vergessen werden.
  • Ein einfacher Schutz ist eine Steckerleiste mit integriertem Blitzschutz. Mit diesem Schutz wird die teure Technik vor größeren Schäden bewahrt.
  • Sind die Sicherheitsbedürfnisse höher anzusetzen, weil der Computer als Prozessrechner genutzt wird, sollte eine unterbrecherfreie Stromversorgung (USV) installiert werden. Die USV blockiert Spannungsspitze und übernimmt bei einem Stromausfall die Energieversorgung. Damit die Daten auch gesichert werden können, muss die USV die angeschlossenen Geräte mindestens 5 Minuten mit Strom versorgen.

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