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Sprüche und Zitate

Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen. Mark Twain

Gute Vorsätze sind wie Schecks, die auf eine Bank ausgestellt sind, bei der Sie kein Konto haben. Oscar Wilde 




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28. 02. 2019

Ziele wollen erreichbar sein

© helix - Fotolia.com

"Ich hätte gern mehr Zeit fürs Büro." "Eigentlich müsste ich mal aufräumen." Sicher kennen Sie diese oder ähnliche Wünsche, die immer dann auftauchen, wenn es im Büro kriselt.

Wenn Sie in Ihrem Agrarbüro – oder auch in anderen Arbeitsbereichen Ihres Betriebes - auf Dauer etwas verändern möchten, ist es hilfreich, aus guten Vorsätzen konkrete Ziele zu machen. Während Wünsche, gute Vorsätze oder bloße Absichten wenig Chance haben, jemals in die Tat umgesetzt zu werden, sieht das bei Zielen, die man sich ernsthaft vornimmt, anders aus. Konkrete Ziele sind mehr als gute Vorsätze!

Überlegen Sie möglichst genau, was Sie erreichen möchten und formulieren Sie Ihr Ziel am besten schriftlich. Das ist verbindlicher und motiviert, das angestrebte Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Es müssen keine Berichte sein! Nur einige wesentliche Fakten reichen aus, die aber dafür gut durchdacht sind.


Worauf es ankommt, um wirklich von einem konkreten Ziel sprechen zu können, beschreiben wir in drei Punkten und geben zu jedem Punkt ein Beispiel:

1. Ziele sollten realistisch und machbar sein

Ziele werde oftmals nicht erreicht, weil sie einfach zu umfangreich und in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu schaffen sind. Daher ist es wichtig, die benötigte Zeit richtig einzuschätzen. Setzen Sie sich Ziele, die Sie unter normalen Bedingungen auch tatsächlich erreichen können. Ziele sollten realistisch und machbar sein. Sinn und Zweck der Zielsetzung als Arbeitsmethode ist, dass Sie einen Erfolg verbuchen können, wenn das Ziel erreicht ist. 

Beispiel: Sie möchten Ihre Versicherungsunterlagen ordnen. Sämtliche Versicherungsunterlagen eines landwirtschaftlichen Betriebes zu sichten und neu zu ordnen, ist eine umfangreiche Aufgabe, die in der Regel nicht in einer Stunde erledigt ist. Setzen Sie sich also sich lieber zum Ziel, zunächst einen oder zwei Ordner durchzuarbeiten. Wenn die beiden ersten Ordner geschafft sind, ist Ihr Ziel erreicht. Die schönen neuen Ordner machen Lust, auch die anderen zu ordnen!

2. Ein Ziel sollte positiv und motivierend sein
Ein Ziel sollte positiv formuliert sein. Das heißt, es soll das gewünschte Ergebnis beschreiben, so wie Sie es sich wünschen und vorstellen. Häufig werden Vermeidungsziele formuliert, die beschreiben was nicht sein soll. Mit einem kleinen Test können Sie den Unterschied leicht erkennen. Was stellen Sie sich vor wenn Sie den folgenden Satz lesen? Denken Sie bitte nicht an weiße Mäuse! Woran haben Sie gedacht? Sicher haben Sie an weiße Mäuse gedacht, obwohl die Aufforderung lautete nicht daran zu denken. Das passiert auch, wenn ein Ziel negativ formuliert ist. Sie denken genau daran, was Sie eigentlich nicht wollen. Formulieren Sie dagegen positiv, so haben Sie stets das wünschenswerte Ziel im Unterbewusstsein. Das bringt Zugkraft und motiviert!

Beispiel: Der Schreibtisch soll schön leer sein, damit ich sofort mit der Büroarbeit beginnen kann. Nur Bildschirm, Tastatur und Maus sind noch auf der Arbeitsfläche, der Rest ist wunderbar leer! So lautet die positive Formulierung. Eine negative Formulierung hingegen würde lauten: Auf dem Schreibtisch soll kein Chaos mehr herrschen. Damit beschreiben Sie aber genau den Zustand, den Sie nicht haben wollen und denken automatisch an das Chaos. Besser ist es, wenn sich unser Unterbewusstsein das positive Bild vorstellt. Das motiviert uns, diesen Zustand auch zu erreichen. Und das Aufräumen fällt leichter!

3. Ziele brauchen einen Termin
Für unser Vorhaben benötigen wir einen Zeitrahmen, um einzuschätzen, ob das Ziel auch erreichbar ist. Wenn es keine "Deadline" gibt, haben wir keinen zeitlichen Anhaltspunkt und die überlegte Aufgabe - das Ziel - verliert sich im Arbeitsalltag und wird vielleicht vergessen. Ein Termin ist natürlich auch ein gewisser Druck - keine Frage. Aber die zeitliche Planung macht im Vorfeld deutlich, bis wann das Ziel zu schaffen ist.

Beispiel: Bleiben wir bei den oben genannten Beispielen. Setzen Sie die Aufgabe auf die tägliche To-Do-Liste oder planen Sie sie im Wochenplan - das kann ebenfalls ein Stichwortliste sein - ein. Wichtig dabei ist, den eigenen Terminkalender mit einzubeziehen. Welche Termine habe ich diese Woche? Seminar, Steuerberater, Meldefristen, Rechnungen schreiben... Ist da überhaupt noch Zeit für die Versicherungsordner? Wenn nicht, legen Sie das Projekt lieber in die nächste Woche! Am besten sofort ein Zeitfenster dafür eintragen!

Tipp: Zum Thema Zeit- und Selbstmanagement gibt es viele interessante Bücher. Fragen sie in Ihrem Buchhandel nach aktueller und spritziger Lektüre. Machen Sie eine Leseprobe, um vorher zu sehen, ob der Stil des Autors Ihren Geschmack trifft! Alternativ und günstiger: Der Gang in die Stadtbücherei.

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