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Aktuelles

(07.06.2019)

Antragsfrist 30. Juni für Agrarumweltmaßnahmen in diesem Jahr besonders wichtig!

Landwirte, die über einen Einstieg in Agrarumwelt- oder Vertragsnaturschutzmaßnahmen nachdenken, sollten in diesem Jahr noch einen Antrag stellen. In diesem Jahr können die durchaus attraktiven Bedingungen im Rahmen der Förderprogramme ohne Einschränkung genutzt werden. Die Frist für eine Antragstellung läuft am 30. Juni aus!

Untersuchungsergebnisse, die einen Artenschwund darlegen sind mittlerweile an der Tagesordnung. Gerade in den letzten Wochen haben die Ergebnisse über einen globalen Artenschwund die Medien beherrscht. Demnach sind 1 Million Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht. Dabei geht es weniger um konkrete Zahlen, sondern um einen Trend der unstrittig in der Landschaft vorzufinden ist. Hier ist und bleibt auch die Landwirtschaft gefordert, ihren möglichen Beitrag zu einer Kehrtwende beizutragen.

Wenn Landwirte Flächen nicht mehr für ihre Produktion nutzen, sondern für die Biodiversität zur Verfügung stellen, ist hierfür ein entsprechender finanzieller Ausgleich notwendig. Da sind sich zum Glück alle Beteiligten einig. In NRW sind hierfür die Agrarumweltmaßnahmen und der Vertragsnaturschutz ein wesentlicher Baustein. Diese Fördermaßnahmen sind immer fest mit den Förderperioden der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU fest verbunden.

Die jetzige Förderperiode läuft offiziell 2020 aus. Daher ist in diesem Jahr auf jeden Fall noch eine Antragstellung unter den jetzigen Förderbedingungen möglich. Hierzu sei ergänzt, dass die Förderbedingungen zurzeit durchaus attraktiv sind. Wie es in den Jahren nächsten Jahren weitergeht, ist momentan noch wenig absehbar. Absehbar ist jedoch, dass im nächsten Jahr noch keine konkreten Rahmenbedingungen für die nächste Förderperiode vorliegen werden. Das bedeutet, dass 2021, vielleicht auch 2022 keine neuen Förderbedingungen gelten und daher eine Übergangslösung in Bezug auf mögliche Biodiversitätsmaßnahmen dringend nötig ist. Momentan gibt es hierzu leider noch keine konkrete Ausgestaltung.

Bei den Fördermaßnahmen wird in NRW zwischen Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutzmaßnahmen unterschieden. Für Agrarumweltmaßnahmen, wie Blüh- oder Uferrandstreifen, sind die Kreisstellen der Landwirtschaftskammer NRW die richtigen Ansprechpartner für eine Antragstellung. Hier liegen die Formulare für eine Antragsstellung bereits vor und die Antragstellung ist denkbar einfach. Alternativ können die Antragsformulare auch auf der Homepage der Landwirtschaftskammer heruntergeladen werden.

undefinedFormulare Agrarumweltmaßnahmen

Vorteilhaft ist, dass die Landwirte selber entscheiden können, wo und in welchem Umfang die Maßnahmen im nächsten Jahr umgesetzt werden sollen. Für konkrete Fragen stehen Ihnen alle Kreisstellen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

undefinedWegweiser Kreisstellen

Die Vertragsnaturschutzmaßnahmen sollen in der Umsetzung stärker die natur- und artenschutzfachlichen Zielsetzungen der einzelnen Regionen berücksichtigen. Daher ist für die Antragstellung und die spätere Umsetzung die Einschätzung der Vertreter des Naturschutzes unabdingbar. Beantragt werden Vertragsnaturschutzmaßnahmen bei den Unteren Naturschutzbehörden der einzelnen Kreise. Häufig sind aber die Biologischen Stationen in den einzelnen Kreisen erste Ansprechpartner für eine Beantragung der Maßnahmen.

Einen ersten Überblick über mögliche Maßnahmen bietet der undefinedMaßnahmenfinder Biodiversität der Landwirtschaftskammer NRW. Dieser zeigt alle möglichen Fördermaßnahmen in NRW im Vergleich auf. Dort sind auch die entsprechenden Ansprechpartner zu finden. Konkrete Hilfestellungen geben in einigen Kreisen aber auch die Biodiversitätsberater der Landwirtschaftskammer NRW. Die Ansprechpartner sind auf der Homepage der Landwirtschaftskammer NRW zu finden.

undefinedBeratung Biodiversität (Die Ansprechpartner sind den jeweiligen Regionen bzw. Projekten zugeordnet. Bitte klicken Sie den Punkte in Ihrer gewünschten Region an.)

Die Antragsfrist 30. Juni gilt auch für alle weiteren Agrarumweltmaßnahmen, wie z.B. Vielfältige Kulturen, Grünlandextensivierung oder Ökologischer Landbau. Hier stehen die entsprechenden Ansprechpartner der Landwirtschaftskammer NRW ebenfalls für Hilfestellungen und Beratung gerne zur Verfügung.

Daher die Frist 30. Juni auf keinen Fall verpassen!

Elisabeth Verhaag
Landwirtschaftskammer NRW
elisabeth.verhaag(at)lwk.nrw.de