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Tipps und mehr

Klären Sie mit Ihrer Bank, welche Geldanlageformen für Ihre Situation am besten geeignet sind. 
Klären Sie auch mit Ihrem Steuerberater, welche Anlageform aus steuerlicher Sicht für Sie sinnvoll ist.

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Weitere Begriffserklärungen finden Sie unter www.boerse.ard.de/lexikon.jsp

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Geldanlage

Folgende Aspekte sollten grundsätzlich bei der Geldanlage berücksichtigt werden:
Sicherheit: Wird das Kapital langfristig erhalten und nicht durch Kursschwankungen und Insolvenzen gefährdet?
Liquidität: Wie schnell ist die Anlage als Bargeld verfügbar?                            
Rentabilität:
 Wie viel Ertrag bringt die Geldanlage in Form von Zinsen, Dividenden oder Wertsteigerung?
Berücksichtigen Sie daher bei der Wahl der Geldanlage Ihre
individuellen Lebensumstände, Ihre Motive und Ihre Risikobereitschaft.

Welche Anlageformen kommen im Wesentlichen in Frage?

Tagesgeldkonto: ergänzend zum Girokonto – das Geld bleibt täglich verfügbar, bringt aber Zinsen. All` das Geld, was nicht unmittelbar vom Girokonto benötigt 
wird, sollten Sie deshalb auf einem Tagesgeldkonto „parken“.
Sparbuch:  Davon können Sie bis 2000,-€ alle 30 Tage ohne Kündigungsfrist abheben. Für darüber hinausgehende Beträge gibt es eine dreimonatige  Kündigungsfrist. Prämiensparbücher bringen einen höheren Zins.
Sparbrief:  Sie wählen für den anzulegenden Betrag eine bestimmte Laufzeit. Für die gesamte Zeit wird Ihnen ein fester Zinssatz garantiert – garantierte 
Rückzahlung der Anlage.
Zertifikat:  Sie wählen für den anzulegenden Betrag eine bestimmte Laufzeit zu einem mit der Zeit steigenden Zinssatz. Der Zins wird jährlich gut geschrieben. 
Eine vorzeitige Verfügung über das Geld ist abhängig von den Vertragsbe-
dingungen.

Und wie sieht es mit Wertpapieren aus?

Wertpapiere werden üblicherweise an der Börse gehandelt. Dort kann man sie jederzeit zum aktuell geltenden Marktpreis, dem Börsenkurs, kaufen und verkaufen
Bei der Anlage in Wertpapieren allgemein benötigen Sie ein Depotkonto, über das die Papiere gekauft, verkauft und verwaltet werden. Zum Jahresende erstellt das Geldinstitut einen Depotauszug, der Ihnen einen Überblick über das Depot verschafft.

Anleihen: Anleihen sind in der Regel festverzinsliche Wertpapiere. Durch den Kauf einer Anleihe gewähren Sie dem Ausgeber von Wertpapieren – zum Beispiel öffentlich-rechtliche Einrichtungen oder private Unternehmen – für eine bestimmte Laufzeit ein Darlehen zu einem in der Regel festen Zinssatz (=Rente). Ein Verkauf ist jederzeit möglich, jedoch mit dem Kursrisiko verbunden, ansonsten Rückzahlung am Fälligkeitstag. Die Anleihen werden zum Beispiel als Obligationen, Pfandbriefe, Inhaberschuldverschreibungen oder als Bundesschatzbriefe herausgegeben. Bundesschatzbriefe werden nicht an der Börse gehandelt und lassen sich nur unter bestimmten Bedingungen zurückgeben.
Aktien: Durch den Kauf einer Aktie erwirbt jeder Anleger einen Anteil am Unternehmen und dessen Gewinnen, aber auch dessen Verlusten. Wer sein Geld in Aktien anlegt, sollte es längerfristig missen können, um sie nicht in einem eventuellen Kurstief verkaufen zu müssen. Risikofreudigkeit und Zeit für die Beobachtung der Entwicklung an der Börse ist erforderlich.
Investmentfonds: Der Anleger kauft hier Anteile an einer Fondsgesellschaft =Kapitalanlagegesellschaft oder Investmentgesellschaft). Sie bündelt und verwaltet das Geld der Kapitalanleger und investiert es in unterschiedlichen Anlagebereichen: Immoblien, Aktien, festverzinslichen Wertpapieren. Durch die Risikostreuung innerhalb eines Fonds wird das Risiko für den Anleger reduziert. Der Anleger hat die Wahl zwischen offenen und geschlossenen Fonds. Den Anteil an offenen Fonds können Sie jederzeit verkaufen. Zu den offenen Fonds zählen: Aktienfonds, Geldmarktfonds, Hedge-Fonds, Immobilienfonds, Rentenfonds. Bei den geschlossenen Fonds gibt es Beschränkungen, sie jederzeit handeln zu können.

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